Karate
Die Kunst des leeren Selbst
Terrence Webster-Doyle
Die Kunst des Karate ist ein Spiegel, der die Wurzeln der Angst reflektiert. Angst ist eine destruktive Spaltung, die durch eine Wunschvorstellung unseres Selbst entstanden ist. Diese Spaltung ist die Grundlage von Konflikten.
Auf Grund einer vertrauensvollen Umgebung, die in der Kunst des Karate gefördert wird, hat der Schüler die Möglichkeit, diesen Konflikt, der sich in Aggressionen und Spannungen äußert, zuzulassen, bewusst zu machen und zu reflektieren. Wenn wir diesen grundlegenden Konflikt wahrnehmen und beobachten können, ohne jegliches Zutun, das auf Veränderung aus wäre, haben wir das Wesen des „leeren Selbst“, das Wesen der Kunst des Karate, verstanden.
Diese Grundlagenwerk bietet nicht nur dem Karateka, sondern jedem, der eine der Kampfkünste ernsthaft betreibt, sowie Erziehern, Eltern und allen, die sich allgemein mit dem Verständnis und der Bewältigung von Konflikten befassen, reichhaltige Anregung.